Weihnachtsgeschichte
Shownotes
Die Andacht zum Nachlesen und -hören gibt es auch hier inklusive Download: https://rundfunk.evangelisch.de/wort-zum-tage/15505/weihnachtsgeschichte
Transkript anzeigen
Wort zum Tage im Deutschlandfunk Kultur
Diakon Tobias Petzold
aus Berlin
Weihnachtsgeschichte 24.12.2025
Und es waren zwei Menschen und sie waren zufrieden und sie lebten in Frieden
und es war ein Traum.
Und es war ein Engel und es war kaum zu glauben und sie war schwanger
und er erkannte sie nicht.
Und es war ein Geheimnis und er gedachte zu gehen und er bekam ein Zeichen
und er blieb bei ihr.
Und es war ein Herrscher und es war ein Auftrag und es ging um Zahlen
und wer wie viel zahlt.
Und es war eine Reise und es war ein Weg und es war sehr weit
und der Weg war schwer.
Und es war eine Stadt und es waren Menschen
und es war kein Raum.
Und es war spt und es war ein Stall und es waren Tiere
und es war Nacht.
Und es war kalt und es war hart und es war Gestank
und es war die Hlle.
Und es war Scham und es war Schmach und es war Schmerz
und war kaum zu ertragen.
Und es war ein Stern und es war ein Schrei und es war ein Sohn
und er war gttlich.
Und es waren Hirten und es waren Schafe und es war eine Nachricht
und es war sehr hell.
Und es war groe Freude und es war bewegend und es waren Geschenke
und jeder gab, was ging.
Und es war eine Kunde und es waren Fremde und es war ein Himmel
und der ging ihnen auf.
Und es war ein Herrscher und es war Angst und es war eine Lge
und war eines Knigs nicht wrdig.
Und alle kamen zum Stall und waren beieinander und waren Hirten und Weise
und alles war gut.
Und sie hrte die Worte und sie nahm sich's zu Herzen und sie bewahrte das Kind
und alles andere auch.
Und es waren drei Menschen und es war ein Gott und es war ein Wunder
und es ward Weihnacht.
So oder so hnlich wird die biblische Geschichte der Geburt beschrieben.
So ist sie vielen bekannt. So wird sie heute Abend in vielen Kirchen bekannt.
Und so lst sie Unterschiedliches bei unterschiedlichen Menschen aus.
Fr manche Gutes, fr andere Belastendes.
Denn es ist so, dass die sogenannt schnste Zeit im Jahr auch die schlimmste sein kann fr alle, die frs DRIVING HOME FOR CHRISTMAS kein Ziel kennen,
die beim FEST DER FAMILIE allein und zum Geburtengedenken kinderlos sind.
Da hilft keine Triggerwarnung.
Da ist kein Entrinnen vor der frhlichen, seligen Zeit,
die gnadenlos zeigt alle Fehlstellen.
Da bleibt ein vager Wunsch, dass ein Friede-Frst Frieden
und eine Wunder-Rtin Wunder macht
und ein Heiland heilt alle Geschichte und Geschichten,
Verletzungen und Versumnisse,
Entscheidungen und Scheidungen.
Vielleicht kann auch das
ein Sinn des Christfestes sein.
Es gilt das gesprochene Wort.
Redaktion: Pfarrer Martin Vorlnder (martin.vorlaender@gep.de)
Weitere Sendungen, Informationen, Audios und mehr finden Sie unter:
http://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/deutschlandfunk/morgenandacht
Facebook: https://www.facebook.com/deutschlandradio.evangelisch
2
1
Neuer Kommentar