Hitze

Shownotes

Die Andacht zum Nachlesen und -hören gibt es auch hier inklusive Download: https://rundfunk.evangelisch.de/morgenandacht/15843/hitze

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00:00:00: Ich schleiche schwitzen die Treppen runter zum Wäschekeller.

00:00:07: Es muss ja trotz Hitze gewaschen werden!

00:00:09: Auf der Höhe der Eingangstür stürmt man junger Nachbarin, sprintet an mir vorbei die Treppe rauf und ruft »Viel Trinken heute« – ich denke zuerst sag mal, ich bin doch keine Oma.

00:00:19: Dabei ist das doch unglaublich aufmerksam.

00:00:21: Da kümmert sich einer, macht sich Gedanken um seine Nachbarinnen.

00:00:25: Trinken müssen wir alle ausreichend, alt und jung, Menschen, Pflanzen und Tiere wenn es so heiß ist.

00:00:31: Der Tag geht heiß weiter – die Steine unter Asphalt in der Stadt haben sich so aufgeheizt dass die Luft flirrt!

00:00:37: Was bin ich froh das mein Arbeitsort an diesem Tag eine kühle Kirche mitten in Düsseldorf ist?

00:00:43: Am liebsten würde ich hier übernachten anstatt in meiner stickigen Wohnung.

00:00:47: Wir werden unsere Städte vor Hitze besser schützen müssen Klimaanlagen, Verschattung, mehr Bäume und alle Räume nutzen in denen wir uns abkühlen können.

00:00:56: Zum Beispiel Kirchen.

00:00:57: Unter dem Hashtag Kühle-Kirche bieten Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen kühlende Orte während der Hitzewellen an – zum Atem holen und ausruhen, etwas trinken, Kraft schöpfen!

00:01:10: Wie gut wenn Nachbarn aufeinander Acht geben wie der junge Bewohner immer im Haus der mir zu ruft heute viel trinken oder eine die dich in ihre klimatisierte Wohnung einlädt?

00:01:20: Einer, der dich mit deinem Haustier bei sich aufnimmt, wenn es bei dir in der Dachgeschosswohnung brühtend heiß ist.

00:01:25: Aufeinander achten und helfen können wir alle – in der Nachbarschaft, auf der Straße!

00:01:30: Und dankbar sein für alle die sich in Arztpraxen- und Kliniken um die Hitze geplagten kümmern und dabei selber mit den hohen Temperaturen klarkommen müssen.

00:01:39: Aneinander helfen und kühlende Maßnahmen sind das eine.

00:01:42: Den Ursachen der Klimaextreme entgegenwirken ist das andere.

00:01:46: Die Auswirkungen sind immer mehr zu

00:01:48: sehen.".

00:01:49: Die alten Baumriesen in den Straßen sind durch den Trockenstress anfälliger für Schädlinge.

00:01:54: Sie sterben ab und werden

00:01:55: abgeholzt.".

00:01:57: »Ich denke über meine Region hinaus Richtung Süden, in die Berge.

00:02:00: Die Null-Gradmarke hat sich nach oben verschoben.

00:02:03: Dadurch wird Regen nicht mehr zu Schnee oder Eis.

00:02:06: Wasserfälle rauschen den Berg hinunter – es sieht aus als würde der Berg weinen!«.

00:02:11: Ich denke an Paulus in der Bibel.

00:02:13: Er beschreibt Mensch und Natur als Schicksalsgemeinschaft.

00:02:17: Eine ungleichgewichtige Schicksalsgemeinschaft.

00:02:20: Denn wie der Mensch sich verhält, darunter leidet die

00:02:22: Schöpfung.".

00:02:24: Paulus damals dachte noch nicht an die Umweltzerstörung, die der Mensch anrichtet – aber er glaubte an den Zusammenhang zwischen dem was Menschen tun und wie sich das auf die Schöfffung auswirkt.

00:02:35: Paulus schreibt «Wir wissen dass die ganze Schöpfung säufzt!

00:02:39: Er ist überzeugt alle Geschöpfe warten darauf, daß die Kinder Gottes offenbar werden.».

00:02:45: Paulus meint damit den Glauben an Jesus Christus, der zeigt Wir sind Gottes Töchter und Söhne.

00:02:50: Von Gott geliebt mit Gottes Geist begabt.

00:02:53: Das inspiriert dazu Hoffnung zu haben für diese Welt Und die Welt, die kommt.

00:02:58: Wie gesagt Umweltschutz war für Paulus damals nicht das Thema Aber seine Erkenntnis leuchtet nach wie vor ein.

00:03:05: Mensch und Schöpfung sind miteinander verbunden.

00:03:07: Als Mensch kann ich mit Gottes Hilfe etwas tun Damit dich nicht auf Kosten und zum Schaden unserer Mitgeschöpfe lebe.

00:03:14: Die negativen Folgen vom Verhalten der Menschen hat Paulus klar vor Augen.

00:03:19: Gleichzeitig lockt und wirbt er mit den positiven Möglichkeiten, die ich habe.

00:03:23: Aufeinander acht geben!

00:03:24: Die Zeichen der Zeit erkennen und tun was wir tun können – liebevoll miteinander um mit der Schöpfung umgehen.

00:03:31: Paulus ist überzeugt Wir können das, denn wir wissen dass denen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen.

00:03:38: Also nicht aufgeben sondern los geht's.

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