Friedenslied
Shownotes
Die Andacht zum Nachlesen und -hören gibt es auch hier inklusive Download: https://rundfunk.evangelisch.de/wort-zum-tage/15760/friedenslied
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00:00:00: Gott Lob.
00:00:00: nun ist erschollen, das edle Fried und Freudenwort.
00:00:05: Das Nunmehr ruhen sollen die Spieß- und Schwärter und ihr
00:00:09: Mord.".
00:00:12: Endlich war Frieden nach dreißig grauenvollen Jahren nach schier endlosen Verhandlungen in Münster und Osnabrück.
00:00:20: Es kamen sechzehnhundertachtundvierzig zum westfälischen Frieden.
00:00:24: Als endlich die Waffen schwiegen, griff der Dichter Paul Gerhard wieder einmal zur Feder – ein Choral zum Ende des dreißigjährigen Kriegs!
00:00:33: Es klingt mir nicht wirklich erleichtert.
00:00:36: dieses Lied, Danklied für die Verkündigung des Friedens lautet der Titel.
00:00:41: Es hört sich an als wäre der dankbare Paul Gerard eigenartig müde und merkwürdig skeptisch.
00:00:49: Sieger jubeln anders.
00:00:52: Noch ein Jahr vor dem Friedensschluss stimmt der evangelische Geistliche kraftvoll an, nun danket all und bringt er ihr Menschen in der Welt, dem dessen Lob der Engel her im Himmel stets vermählt.
00:01:13: Gott lasse seinen Frieden ruhen auf unserem Volk und Land, ergebe Glück zu unserem Tun und heil zu allem Stand.
00:01:23: Als endlich der Frieden ausgerufen ist da liegt die harte Zeit noch lang auf seiner Seele.
00:01:30: Wird der Mensch Frieden halten können?
00:01:34: Wir sind und bleiben Böse, Gott isst und bleibt treu!
00:01:40: Hilf, dass sich bei uns löse der Krieg und sein Geschrei.
00:01:45: Nie wieder Krieg!
00:01:47: So höre ich Paul Gerhard Beinah rufen.
00:01:49: das Bekenntnis aller Nachkriegsgenerationen nie wieder Krieggrief sie auch nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:01:56: Die Ruinen und die Toten.
00:01:58: Sie fordern Umkehr ein Wieder Paul Gerhards Friedenslied.
00:02:05: Das drückt uns niemand besser in unser Herz und Seel hinein, Als ihr zerstörten Schlösser und Städte voller Schutt und Stein Ihr vormals schönen Felder mit frischer Saat bestreut Jetzt aber lauter Wälder und dürre wüsteheit.
00:02:26: Ihr gräbervoller Leichen- und blutgem Heldenschweiß Der Helden, deren Gleichen auf Erden man nicht weiß.
00:02:36: Nie wieder Krieg!
00:02:37: Dazu mahne die Opfer aller Kriege.
00:02:39: Darum bitten die Christen des Gottesliebe.
00:02:42: Das Herz durchzieht und durchdringt Mit den Worten von Pargerhard Er lasse seine Lieb-und-Gült Um bei und mit uns gehen Was aber ängstigt Und bemüht gar Ferne Von uns stehen.
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