Jubelnde Bäume
Shownotes
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00:00:00: Heute ist kalendarischer Herbst anfangen.
00:00:02: Der Sommer verabschiedet sich, ein Jahreszeitenwechsel der mich spüren lässt wie schnell die Zeit vergeht und der mich an den Süßkirchbaum meiner Kindheit erinnert.
00:00:13: Aus meinem Kinderzimmer im ersten Stopp konnte ich direkt in seine Krone schauen.
00:00:17: Schneeweiße blüten im Frühling dann im Sommer saftig rote Kirschen.
00:00:23: Ich bin mit einem kleinen Eimer auf dem Baum geklettert habe geflückt, gegessen und mir doppelte Kirschen wie Ohrringe über die Ohren gehängt.
00:00:31: Wenn ich heute daran denke, hab' ich ein Lächeln im Gesicht.
00:00:35: Dieser Kürschbaum lässt mich bis heute innerlich jubeln!
00:00:39: Im Psalm neunzig in der Bibel heißt es las jubelen alle Bäume des Waldes.
00:00:45: Jubelende Bäume sind ein fantastisches Bild.
00:00:48: Offenbar hat die Schöpfung Grund sich zu freuen um den Jubel auszubrechen.
00:00:53: aber wenn ich mir heute die Wälder anschaue Klingt das eher nach einem Hilferuf als nach Jubel.
00:00:58: Dürre, Hitzewellen, brennende Wälder – die Bäume stimmen zur Zeit wohl eher ein Klagelied an!
00:01:05: Auch den Kirschbaum meiner Kindheit gibt es nicht mehr.
00:01:08: Über die Jahre wurden die Früchte madig.
00:01:11: Irgendwann musste er gefällt werden.
00:01:13: Wachsen und Gedeihen liegen nicht allein in unsere Hand.
00:01:17: Daran erinnert mich der Herbst anfangen.
00:01:20: Die Tage werden kürzer, die Natur zieht sich zurück.
00:01:23: Das Leben wandelt
00:01:24: sich.".
00:01:25: Ich kann die schönen Sommerstunden nicht einfach einfrieren.
00:01:28: Ist ja auch widersinnig, Sommer einfriern!
00:01:32: Lass jubeln alle Bäume des Waldes – das ist die dringende Bitte an Gott, seine Welt zu erlösen und Gerechtigkeit zu schaffen.
00:01:40: Gott soll handeln damit die Natur aufatmen und jubelen kann.
00:01:44: Lass Jubeln alle Bäume des Waldes – dass es zugleich ein Aufruf an uns Menschen eine Aufforderung nicht hartenlos zuzusehen sondern Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen.
00:01:56: Jubelnde Bäume, ich habe mich gefragt Wie könnte das klingen und was bringt die Bäume zum Jubeln?
00:02:03: Ich stelle mir vor Die Bäume singen zwei Lieder.
00:02:06: Das erste Lied schaut zurück an den Anfang Und preist Gott als den Schöpfer Es singt.
00:02:12: es war einmal.
00:02:14: Es war einmal eine Welt in der alles gut gedacht war.
00:02:18: Gott rief die Welt ins Leben ließ die Bäime wachsen und Gott sah dass es gut war.
00:02:25: Die Schöpfung spiegelt die Handschrift des guten Schöpfers wieder – das nehme ich wahr.
00:02:30: im Rauschen des Herbstwindes, im goldenen Licht der Sonne, im Regen, der die Erde tränkt!
00:02:36: Die ganze Schö?
00:02:37: Pfung stimmt in diese Melodie ein, ein Lied, das von Gottes Spuren erzählt.
00:02:43: Die Bäume singen ein zweites Lied.
00:02:46: Es heißt «Eines Tages wird es sein».
00:02:49: Eines Tages würde es sein, dass Himmel und Erde Gott loben.
00:02:53: Einmal wird es sein, dass Tyrannen von ihren Thronen gestürzt werden und das Frieden- und Gerechtigkeit herrschen.
00:03:00: Das ist die Hoffnung auf das Reich Gottes – auf Gottes neue Welt!
00:03:05: Psalm neunzig hofft darauf Gott kommt um Gerechtigkeiten zu schaffen eine Gerechtigkeit, die auch die Natur aufatmen lässt.
00:03:14: Als Christin glaube ich, Gott hat diese Welt nicht aufgegeben.
00:03:18: In der Bibel steht Am Ende werden alle Tränen abgewischt.
00:03:23: An den Ufern des Lebensflusses werden Bäume wachsen, deren Blätter den Völkern zur Heilung dienen.
00:03:30: In Gottes Reich werden die Bäume wirklich Grund zu jubeln haben.
00:03:35: Der Traum einer neuen Welt Eine Zukunftsvision.
00:03:37: klar ein Hoffnungsbild Aber Sehnsüchte und Wünsche können Menschen in Bewegungen setzen.
00:03:44: Eines Tages wird es sein.
00:03:46: Deswegen müssen wir uns nicht mit der Gegenwart abfinden.
00:03:50: An der Stelle des alten Kirschbaums im Garten meiner Eltern steht heute ein Walnosbaum.
00:03:56: Er wirft jetzt im Herbst seine Nüsse ab und spendet Schatten, ein Neuanfang!
00:04:01: Vielleicht fängt er Jubel der Natur damit an dass wir der Schöpfung mehr Liebe entgegenbringen – die Schöpfung bewahren indem wir sie lieben.
00:04:10: Etwas zu lieben heißt ja auch etwas schönzufinden so lange zu suchen bis man die Schönheit in der Schöffung gefunden
00:04:17: hat.".
00:04:18: weil man schützt, was mein Lieb gewonnen hat.
00:04:20: Damit die Bäume wieder jubeln können und wir mit
00:04:23: ihnen.".
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